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SPAR: Mit Geothermie gegen Globalisierungswahn

Höchster Genuss mit bestem Gewissen: Umweltschonend gewachsene und geerntete Wintertomaten aus Österreich. Im Bild (vlnr): SPAR Österreich Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel mit Manfred und Mag. Katrin Hohensinner, Eigentümer und Geschäftsführer von frutura (c SPAR/frutura)

Mit einer Initiative, die eine umfassende Abnahmegarantie für die oststeirische Gemüsewelt frutura umfasst, errichtet der SPAR Konzern in Österreich symbolisch ein Bollwerk gegen den Globalisierungswahn, der auch schon in Bereichen der Landwirtschaft erkennbar ist: Äpfel aus Süd-Afrika, Birnen aus Patagonien, Kartoffel aus Ägypten und vielleicht schon bald Tomaten aus China. Das Besondere an der Gemüseproduktion in der steirischen Gemeinde Bad Blumau ist, dass die Beheizung der Glashäuser durch die Nutzung geothermaler Energie erfolgt. Es wird das reichlich vorhandene Thermalwasser des steirischen Thermenlandes genutzt, um den gesamten Energiebedarf der Gewächshäuser umweltschonend zu decken. Dabei wird das bis zu 125 Grad heiße Thermalwasser über eine Tiefenbohrung an die Oberfläche gepumpt, die Wärme entnommen und anschließend über eine zweite Bohrung wieder zur Gänze in 3.500 Meter Erdtiefe zurückgeführt. Auf diese Weise entsteht ein geschlossener Kreislauf, in dem zwar Wärme gewonnen, aber kein Wasser verbraucht wird.

Gegründet wurde die frutura Thermal-Gemüsewelt von drei oststeirischen Landwirten im Jahr 2002, die sich für die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Qualitätsobst und Qualitätsgemüse aus der Region erfolgreich engagieren.