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Energiebilanzen

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen in Berlin informiert über den Energieverbrauch 2017 in Deutschland, der mit 13.535 Petajoule (PJ) um 0,8 Prozent höher als im Vorjahr liegt. Die Zunahmen betrifft Erdöl, Erdgas und die Erneuerbaren.

Der Mineralölverbrauch erhöhte sich um drei Prozent. Zu dieser Entwicklung trug vor allem die gestiegene Nachfrage nach Kraftstoffen, einschließlich Flugkraft, bei. Heizöl verzeichnete einen Zuwachs von rund 2 Prozent. Die Rohbenzinlieferungen an die chemische Industrie stiegen um 7 Prozent.

Erdgas wurde mit 3.200 PJ um 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr nachgefragt. Erheblichen Einfluss hatte der gestiegene Einsatz von Erdgas in den Kraftwerken zur Strom- und Wärmeversorgung.

Der Verbrauch von Stein- und Braunkohle war rückläufig. Bei Steinkohle um 10,4 Prozent und bei Braunkohle um 0,6 Prozent.

Die Kernenergie leistete 2017 noch einen Beitrag von 828 PJ zur Energiebilanz.

Bei den einzelnen Formen der Erneuerbaren kam es zu unterschiedlichen Entwicklungen: Strom aus Wasserkraft sank um rund 4 Prozent, Strom aus Windkraft legte um 34 Prozent zu. Bei Solarenergie kam es zu einem Zuwachs von 5 Prozent. Geothermie verbuchte ein Plus von 7 Prozent. Biomasse und Abfälle verharrten auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland stieg 2017 auf 13,1 Prozent.

Weitere Informationen: www.ag-energiebilanzen.de