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Treibhausgasbilanz in Österreich: „Change your brain and you protect your environment”

Produktionshalle ohne Menschen
In Österreich ist die Stahlproduktion mitverantwortlich für die steigenden Treibhausgas-Emissionen.
© voestalpine

Die vom Umweltbundesamt Wien detaillierten und qualitätsgesicherten Daten der Treibhausgasbilanz 2019 zeigen, dass die Emissionen in Österreich von 2018 auf 2019 um 1,5 Prozent oder 1,2 Millionen Tonnen auf 79,8 Millionen Tonnen gestiegen sind. Die ausschlaggebenden Faktoren für diese Entwicklung sind eine höhere Stahlproduktion wie auch eine höhere Stromerzeugung in Erdgas-Kraftwerken. Klimaministerin Leonore Gewessler sieht in dieser Entwicklung einen klaren Auftrag, die in die Atmosphäre gestoßenen Kohlenstoffdioxid-Emission weiterhin zu reduzieren, und zwar in allen Bereichen, von der Industrie über den Stromsektor, den Verkehr bis hin zur Landwirtschaft.

Jede Maßnahme in Österreich ist wertvoll, wenn damit der Kohlendioxid-Fußabdruck reduziert wird, was auch von Verhaltensänderungen der Menschen und/oder innovativer Technologien abhängt. Doch die bereits stattfindende Erderwärmung mit Auswirkungen auf das Klima wird sich damit nicht stoppen lassen, schließlich kennt der Klimawandel keine geografischen Grenzen. Und ein Blick in die Emissions-Statistik zeigt auch klar auf, wo die „Klimasünder“ beheimatet sind. Treibhausgas-Weltmeister ist China mit einem Anteil von rund 29 Prozent oder 9571 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen an den globalen Emissionen in Höhe von 33.513 Millionen Tonnen in 2018. Tendenz steigend!