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Zwentendorf. Die Energiewende in Österreich

Erika Pluhar im Gespräch mit EVN Pressesprecher Stefan Zach. © EVN

Am 5. November 1978 entschied sich im Rahmen einer Volksabstimmung eine hauchdünne Mehrheit gegen die Inbetriebnahme des in Zwentendorf an der Donau fix und fertig gebauten Kernkraftwerks. „Es ist ein Ort, der damals wie heute viele Menschen berührt, denn das Nein der Österreicherinnen und Österreich zur Atomkraft hat das ganze Land nachhaltig verändert. Es steht für eine Wende der heimischen Energiepolitik“, ist sich EVN Pressesprecher Stefan Zach sicher. Seit dem Kauf des Kraftwerkstandorts durch den niederösterreichischen Energiekonzern EVN im Jahr 2005 ist viel passiert. Neben einem Schulungsreaktor wurde im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsmodells auch eine Photovoltaikanlage errichtet.

Am 40. Jahrestag der Volksabstimmung führte EVN Pressesprecher Stefan Zach die bekannte Schauspielerin, Sängerin und Autorin Erika Pluhar durch die Räumlichkeiten des Kernkraftwerks, zu dem die Künstlerin eine besonders emotionale Bindung hat. Als Schauspielern am Wiener Burgtheater nützte sie damals die Pausen, um mit Plakaten und Flyern gegen das Atomkraftwerk zu protestieren.

Weitere Informationen über die Geschichte des weltweit einzigen fertiggestellten doch nie in Betrieb gegangenen Kernkraftwerks in Zwentendorf