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Marktfähigkeit batteriebetriebener Elektromobile in Sicht

Die Hoffnung, dass sich die verkauften Stückzahlen von batteriebetriebenen Elektromobilen signifikant steigern lassen, wird nicht mehr lange eine Vision bleiben, denn deutsche Konzerne und das Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg in Ulm werden den Weg für die Elektromobilität „Made in Germany“ ebnen.

Damit können sich die diversen Vorfeldorganisationen staatlicher Entscheidungsträger in Zukunft die Millionenbeträge an Steuergeldern ersparen, die sie bisher – ohne nennenswertes Ergebnis – in den Auf- und Ausbau so genannter Modellregionen der Elektromobilität gepumpt haben. Der Grund, warum Konsumenten der neuen Mobilitätsform nichts abgewinnen können liegt einerseits am hohen Kaufpreis der batteriebetriebenen E-Mobile und vor allem an den geringen Reichweiten, auch wenn diese von manchen Autobauern mit „… bis zu200 Kilometern“ angegeben werden. Vorausgesetzt, optimale Witterungs-, Straßen- und Sichtverhältnisse.

Elektromobilität „Made in Germany“

Im Beisein der deutschen Bundesforschungsministerin Johanna Wanka wurde Ende September 2014 in Ulm die neue Forschungsplattform für Verfahren zur Herstellung großer automobiltauglicher Lithium-Ionen-Zellen offizielle eröffnet. Für die Hochtechnologie-Produktionsanlage im industriellen Maßstab wurde sogar das Labor für Batterietechnologie um einen vierten Gebäudeteil mit 3.600 Quadratmetern Nutzfläche erweitert. Schon ab Jänner 2015 starten in der Ulmer Forschungsplattform BASF, BMW, Daimler, Elring, Klinger, Manz, Bosch, Rockwood Lithium, SGL Carbon und Siemens mit den ersten Projekten.

Im Bemühen, die Elektromobilität aus der Nische zu holen und für möglichst viele Kunden attraktiv zu machen, kooperieren der deutsche Autobauer Volkswagen und der weltweit führende Chemiekonzern BASF gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, um Batterietechnologien mit höherer Energiedichte, weniger Gewicht und geringeren Kosten zu entwickeln. Aus diesem Grund haben die beiden deutschen Konzerne im Jahr 2012 den „Wissenschaftspreis Elektrochemie“ ins Leben gerufen, mit dem Wissenschaftler für exzellente natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen der Elektrochemie ausgezeichnet werden. Diesen internationalen „Wissenschaftspreis Elektrochemie“ erhielt in diesem Jahr Dr. Vanessa Wood, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Department of Information Technology and Electric Engineering, Schweiz. Die Preisverleihung erfolgte kürzlich an der Universität Stanford USA durch die Vorstandsvorsitzenden der BASF und Volkswagen, Dr. Kurt Bock und Dr. Martin Winterkorn.