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ÖMV – OMV. Die Geschichte eines österreichischen Unternehmens

Obwohl Erdöl und Erdgas der Menschheit seit Jahrtausenden bekannt sind, wird erst das 20. Jahrhundert das „Jahrhundert der Kohlenwasserstoffe“ genannt. Das wird verständlich, wenn man berücksichtigt, dass in der ersten Welterdölstatistik die Produktion für das Jahr 1860 mit 70.000 Tonnen angegeben wird. Hundert Jahre später betrug sie mehr als eine Milliarde Tonnen, nur weitere 20 Jahre später, in den 1980er-Jahren stieg sie auf etwas mehr als drei Milliarden Tonnen.

Die OMV ist ein Teil der Entwicklung der österreichischen Erdölindustrie und sie feiert heuer ihren 60. Geburtstag. Denn nach einer bewegten Geschichte, die bis in das Jahr 1936 zurückreicht, trat im Jahr 1955 eine entscheidende Wende ein: Mit dem Abschluss des Staatsvertrages änderten sich auch die Besitzverhältnisse. Aus der Sowjetischen Mineralölverwaltung wurde die Österreichische Mineralölverwaltung, kurz ÖMV. Am 3. Juli 1956 wurde dann die „Österreichische Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft“ offiziell in das Handelsregister eingetragen.

Heute ist die OMV Aktiengesellschaft ein internationaler voll integrierten Öl- und Gaskonzern und einer der größten österreichischen börsennotierten Industrieunternehmen. Zwar gingen die Entwicklungen auf den globalen Ölmärkten auch an der OMV nicht spurlos vorüber. Mit einem maßgeblichen Beitrag in Milliarden-Euro-Höhe zum Bruttoinlandsprodukt BIP, zählt der Konzern aber nach wie vor zu den Flaggschiffen in der heimischen Industrielandschaft.