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OMV – Strategie 2030 ist auf Kurs

Fassadenfoto Hauptquartier mit Logo
OMV auf dem Weg von einem Öl- und Gaskonzern zu einem integrierten Unternehmen für nachhaltige Energie, Kraftstoffe und Chemikalien.
© OMV

Bei der letzten Jahrespressekonferenz in seiner Funktion als OMV-Chef präsentierte Dr. Alfred Stern, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Reinhard Florey (CFO), Berislav Gaso (EVP Energy) und Martin Arjen van Koten (EVP Fuels and Chemicals), eines der besten Ergebnisse in der Geschichte der OMV. Es sind der Umsatzerlös aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 24,31 Milliarden Euro, der solide Cashflow aus der Betriebstätigkeit von 5,2 Milliarden Euro, die starke Bilanz mit niedrigem Leverage-Grad von 14 Prozent und die überzeugenden Ergebnisbeiträge im Bereich Fuels und Chemicals. Nur bei Energy konnten negative Markteffekte im Bereich Exploration und Produktion durch gestiegene Gaspreise nicht ganz kompensiert werden. Sehr erfreulich sind die Ergebnisse des Effizienzprogramms mit Effekten auf den operativen Cashflow mit über 350 Millionen Euro.

Chemie-Joint-Venture mit OMV-Kern-Aktionär ADNOC

Alfred Stern
OMV Generaldirektor und CEO Dr. Alfred Stern: „Das robuste Ergebnis und strategische Initiativen stärken die langfristige Resilienz von OMV und bereiten uns auf die erfolgreiche Zukunft in einem herausfordernden Umfeld vor“.
© OMV

Das Abkommen mit Kernaktionär ADNOC zur Gründung der Borouge Group International (BGI) bezeichnet Alfred Stern, der nach fünf Jahren an der Spitze  von Österreichs größtem Industriekonzern Ende August 2026 die OMV verlässt,  als die wichtigste Entscheidung, die man im Jahr 2025 für das Unternehmen getroffen hat. Zuvor will er aber noch den Zusammenschluss der OMV-Kunststofftochter Borealis mit Borouge in Abu Dhabi und der kanadischen Nova Chemicals zu einem der führenden Polyolefinhersteller der Welt auf Schiene bringen, an der OMV 46,9 Prozent Anteil halten wird, jedoch noch 1,6 Milliarden Euro an Barmittel zuführen muss, um mit dem Partner ADNOC aus den Emiraten gleichzuziehen.

Erdgas unverzichtbar für die Energiewende

Sehr berichtenswert ist das Projekt Neptun Deep im Schwarzen Meer. Es ist der größte Gasfund in der Geschichte der OMV, das von der OMV-Tochter Petrom gemeinsam mit Romgas mit einem Investment von rund vier Milliarden Euro entwickelt wird. Das Gasfeld liegt in rund 2000 Meter Tiefe und soll Mengen liefern, die Rumänien zum größten Gasproduzenten Europas machen wird. Heute besteht die OMV-Produktion zu je 50 Prozent aus Öl und Gas. Aufgrund der OMV-Strategie sollen 60 Prozent aus Gas kommen und nur noch 40 Prozent aus Öl.

Kräftige OMV-Dividende

Der OMV Vorstand wird in der Hauptversammlung eine Gesamtdividende von 4,40 Euro vorschlagen. Diese umfasst die reguläre Dividende je Aktie von EUR 3,15 Euro und eine zusätzliche Dividende je Aktie von 1,25 Euro. Damit werden insgesamt 1,44 Milliarden Euro an Gewinnbeteiligung ausgeschüttet. Auf die Republik Österreich, die über die staatliche Beteiligungsholding ÖBAG mit 31,5 Prozent Anteil hält, entfallen davon rund 450 Millionen Euro und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Budgetkonsolidierung.