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Pilotanlage für die Produktion von grünem Wasserstoff

Wasserstoff ist weder giftig, noch zerfallsfähig, oxidierend, radioaktiv, übelriechend, ätzend, wassergefährdend oder krebserregend. Im Gegensatz zu Erdöl, Erdgas oder Kohle ist Wasserstoff zwar in unendlichem Überfluss vorhanden, aber in der Natur in reiner Form nicht verfügbar. Er muss als Sekundärenergieträger aus seinen chemischen Verbindungen gewonnen werden. Zum Beispiel durch Reformierung von Erdgas oder durch Elektrolyse von Wasser. Der Nachteil des Elektrolyseverfahrens: Es ist doppelt so viel Energie notwendig, wie man später bei der Nutzung wieder erhält. Es macht deshalb nur Sinn, wenn das Wasser ausschließlich mit Strom aus Wind- oder Sonnenenergie zerlegt wird.

Eröffneten die Inbetriebnahme der OMV Pilotanlage (vlnr) Theresia Vogel (GF Klima- und Energiefonds), Stefan Szyszkowitz (Vorstand EVN), Alois Stöger (Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie), Elisabeth Strauss (CEO Fronius) und Manfred Leitner (Vorstand OMV).

Seit September dieses Jahres wird in einer Anlage von der Größenordnung von 100 Kilowatt am OMV Standort Auersthal in Niederösterreich unter Einsatz eines neu entwickelten flexiblen Hochdruck-Elektrolyseurs Wasserstoff erzeugt, mit dem Ziel, diesen Wasserstoff zur Speicherung von fluktuierend anfallenden Strom aus erneuerbaren Quellen in Österreich einzusetzen. Zudem wird die physische Einspeisung von Wasserstoff in eine OMV Erdgasleitung getestet. Wissenschaftlich begleitet wird dieses vom Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung mit 1,2 Millionen Euro geförderte Projekt „wind2hydrogene“ von Experten der OMV, des niederösterreichischen Energiedienstleisters EVN, des Energieinstituts der Johannes Kepler Universität Linz und des Technologiekonzerns Fronius.