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Afrika – Europa wacht auf

Bundeskanzler und EU-Ratspräsident Sebastian Kurz: „Österreich wird das World Food Programm in Äthiopien mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.“ © BKA

Afrika ist Europas größter Nachbar und steht vor großen Herausforderungen. Das betrifft das exponentiell wachsende Bevölkerungswachstum, die bereits erkennbaren Folgen des Klimawandels, die in weiten Teilen bestehende Energiearmut und anhaltende Konflikte in vielen Staaten.

Während China und Russland bereits wirtschaftlich und militärisch den Fuß in die Tür zu Afrika gestellt haben, verkrampft sich die Europäische Union in Fragen des Brexits, der Migrationsbewältigung, innerstaatlicher Finanzkrisen und bindet damit nicht nur Kapital, sondern auch wertvolle Humanressourcen in den Mitgliedsländern der EU. In seiner Funktion als EU-Ratspräsident setzt Bundeskanzler Sebastian Kurz nun neue Akzente in der Afrikapolitik. Er ist der erste hochrangige Politiker in der Europäischen Union, der sich für eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Afrika engagiert. Und das nicht nur mit Worten! So reiste Sebastian Kurz im Zuge der Vorbereitung der jetzt in Wien stattfindenden EU Afrika-Konferenz kürzlich nach Äthiopien und Ruanda, mit dem Fokus auf politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zum Vorteil beider Seiten.