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Deutschland ist weltgrößter Erdgas-Importeuer

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover veröffentlich im jüngsten Bericht den dramatischen Rückgang der Erdgas- und Erdölreserven in Deutschland. Die Erdgasreserven sind seit 2008 innerhalb von 10 Jahren von 218,4 Milliarden Kubikmeter um etwa 71 Prozent auf 63,1 Milliarden Kubikmeter gesunken. Die Erdölreserven schrumpften im selben Zeitraum um rund 23 Prozent von 36,9 Millionen auf 28,3 Millionen Tonnen. Ursachen der Abnahme sind die zunehmende Erschöpfung bekannter Vorkommen und der Mangel an nennenswerten Neufunden. Eine Folge davon ist, dass auch der Anteil der Erdgasproduktion am Verbrauch in Deutschland auf 7 Prozent gesunken ist, der Anteil der Erdölproduktion auf nunmehr 2 Prozent. Damit ist Deutschland zum weltweit größten Erdgas-Importeur geworden. ist. Aber auch mit dem Verbrauch von rund 101,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas spielt Deutschland global in der „obersten Liga“.

Bei der weiterhin steigenden Energienachfrage weisen die Erneuerbaren bei der Stromproduktion mit 10 Prozent die stärkste Steigerungsrate aller Energieträger auf. Ihr Anteil am globalen Primärenergieverbrauch stieg 2016 auf 17 Prozent. In absehbarer Zukunft ist jedoch von einem „dualen Energiesystem“ auszugehen, bei dem fossile und erneuerbare Energieträger gemeinsam die Energieversorgung gewährleisten werden. Aus rohstoffgeologischer Sicht können die Vorräte an Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran auch einen wachsenden globalen Bedarf über Jahrzehnte decken.

Weitere Informationen:
www.lbeg.niedersachsen.de
www.bgr.bund.de