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Deutschland – Trendwende beim Klimaschutz?

Gerodete Flächen für Tagebau

Der Tagebau Hambach zeigt die Dimension des bereits bestehenden Braunkohlereviers. © RWE

Da die Kernkraftwerke sukzessive aus dem Netz genommen werden, die erneuerbaren Energieträger wie Wind und Sonne den Strombedarf nicht decken können, wird weiterhin emissionslastige Braunkohle verstromt. Symbol des Widerstands einer Anti-Kohlekraft-Bewegung ist der Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier, wo nach den Plänen des Stromkonzerns RWE weitere rund 100 ha Wald abgeholzt und die darunter liegende Braunkohle für die Verstromung abgebaut werde soll. Nachdem die Bezirksregierung Arnsberg den Betriebsplan des Tagebaus 2018 bis 2020 genehmigt hatte, wollte der RWE-Konzern weite Teile des Forstes roden. Auf Basis des Bundesnaturschutzgesetzes schritt jedoch die Bundesregierung ein und erwirkte durch das Oberverwaltungsgericht Münster einen vorläufigen Rodungsstopp bis zur erneuten Bewertung des Sachverhalts. Heftige Kritik kommt inzwischen von RWE, wo ein Rückgang der Braunkohle-Förderung Auswirkungen auf die Anzahl Beschäftigten haben könnte.