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Energiebilanzen Deutschland und Schweiz

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte zur Jahresmitte 2018 eine Höhe von 6.771 Petajoule (PJ) und lag damit gut ein Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Nach den vorläufigen Berechnungen der AG Energiebilanzen verzeichneten sowohl das Erdgas als auch die Erneuerbaren ein deutliches Plus. Bei Mineralöl sowie Stein- und Braunkohle kam es dagegen zu Rückgängen. Der Verbrauch von Mineralöl verringerte sich (-3%), beim leichten Heizöl am stärksten (-12%). Bei Kraftstoffen lagen die Rückgänge zwischen ein und vier Prozent. Der Erdgasverbrauch erhöhte sich (+2,6%), der Verbrauch von Steinkohle verringerte sich (-14%), ebenso der von Braunkohle (-3%). Die Kernenergie legte zu (+9%). Die Erneuerbaren Wind, Biomasse, Solar und Wasserkraft steigerten ihren Beitrag zum Gesamtenergieverbrauch (+4%).

Weitere Informationen: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.

Die derzeit vorliegenden Ergebnisse zeigen einen Rückgang des Endenergieverbrauchs der Schweiz im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent auf 849.790 Terajoule (TJ). Während die Anzahl an Heizgradtagen als Indikator für den Energieverbrauch zu Heizzwecken abnahmen (-1,5%), stiegen hingegen Faktoren, die das langfristige Wachstum des Energieverbrauch bestimmen: Die Wohnbevölkerung (+1,2%), das Bruttoinlandsprodukt (+1%), der Motorfahrzeugbestand (+1,2%) und der Wohnungsbestand (+1,2%). Auch wenn der Treibstoffverbrauch im Jahr 2017 leicht abgenommen hat (-0,6%) liegt der Anteil an fossilen bei gut ein Drittel (34,1%) am gesamten Energieverbrauch, wobei sich der Trend zur Substitution von Benzin durch Diesel ungebrochen fortsetzt.

Weitere Informationen: Schweizer Bundesamt für Energie