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Kasachstan unterstützt chinesische Seidenstraße

Gemeinsam für die Seidenstraße: ÖBB Rail Cargo Group Vorstand Thomas Kargl, Chinas Botschafter SE Li Xiaosi, Kasachstan Botschafter SE Kairat Sarybay und Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck (vlnr). © WK Wien

Die Geschichte der Entwicklung Zentralasiens zeigt, wie es zu Zeiten der Seidenstraße war, denn wenn die Region verbunden und vereint ist, entwickelt sich Wirtschaft, Handwerk, Handel, Kultur und Wissenschaft.

Die neue Seidenstraße, die einen transkontinentaler Land- und Wasserweg, sowie zusätzliche Wirtschaftskorridore umfasst, ist das größte Infrastrukturprojekt, das 65 Länder in den Kontinente Europa, Asien und Afrika verbinden wird. Die Seidenstraße wird auch von Kasachstan begrüßt, ein Land, dem aufgrund der geografischen Lage eine besondere strategische Stellung zukommt. Das Projekt steht auch voll im Einklang mit dem von Präsident Nursultan Nazarbayev verkündeten Vorschlag, die Eurasische Wirtschaftsunion, den Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel und die Europäische Union zu einem einzigen Integrationsprojekt die gesamten eurasischen Kontinente zu vereinen.

Österreich liegt derzeit noch nicht direkt an der Seidenstraße. Das kann nur gelingen, wenn es zu einer Vereinheitlichung der Schienenspurweiten und somit zu keinem zweimaligen Spurwechsel kommt. Während nämlich in China auf der in Europa gebräuchlichen Normalspur gefahren wird, muss in Kasachstan auf Breitspur und schlussendlich in Osteuropa wieder auf Normalspur-Waggons umgeladen werden. Derzeit endet die Breitspurbahn im slowakischen Ort Kosice und sollte bis in den Raum Wien-Bratislava verlängert werden. Dort entstünde dann einer der größten Logistighubs in Europa.