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UNIQA: Größte Investition in der Unternehmensgeschichte

UNIQA-Tower
Der in einer Bauzeit von nur 33 Monaten errichtete 75 m hohen UNIQA-Tower ist die zentrale Schaltstelle der UNIQA-Group und entspricht durch die Nutzung natürlicher Ressourcen wie Sonnenlicht und Erdwärme den Anforderungen modernster Bauökologie.
© UNIQA

Der österreichische börsennotierte Versicherungskonzern UNIQA schreibt mit der Akquisition der AXA Gesellschaften in Polen, der Slowakei und Tschechien Unternehmensgeschichte. Damit wächst UNIQA um fünf Millionen Kunden, 2100 Mitarbeiter und 800 Millionen Euro Prämie jährlich. Im Ranking der größten Versicherungskonzerne in Zentral- und Osteuropa steigt UNIQA damit von der Nummer Sieben zur Nummer Fünf auf.

Zeitgleich platzierte UNIQA zwei Anleihen in Höhe von 800 Millionen Euro. Sie dienen der Finanzierung des AXA-Kaufpreises von 600 Millionen Euro und für die restlichen 200 Millionen Euro hat sich UNIQA verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Jahre in nachhaltige Investments zu investieren. Dabei kommen ausschließlich Projekte aus Windenergie, Solarenergie, Müllverwertung, umweltschonende Transportlösungen und Investitionen für die Wasserverwertung in Europa und OECD-Ländern in Europa in Frage. Das Interesse für beide Anleihen war außerordentlich groß. Sie wurden bis zum Neunfachen überzeichnet.

Die 600-Millionen-Anleihe hat eine Laufzeit von 10 Jahren, der Kupon beträgt 1,375 Prozent pro Jahr. Der Emissionskurs wurde mit 99,436 Prozent des Nennbetrages festgelegt. Die Nachranganleihe über 200 Millionen Euro ist nach Ablauf von 15,25 Jahren zur Rückzahlung vorgesehen und kann von UNIQA erstmals nach 5,25 Jahren gekündigt werden. Der Kupon beträgt 3,25 Prozent pro Jahr, der Emissionskurs wurde mit 99,507 Prozent des Nennbetrages festgelegt.