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OMV feiert 30 Jahre eigene Tankstellenmarke

Nach Aufkündigung des Lizenzabkommens im Jahr 1990 trennten sich die Wege von ÖMV und ARAL am österreichischen Tankstellensektor.

Am Morgen des 26. Juni 1990 konnten österreichische Autofahrer erstmals Kraftstoff bei einer ÖMV-Tankstelle kaufen. Es war praktisch die Geburtsstunde einer neuen Tankstellenmarke in der damals bunten österreichischen Tankstellenlandschaft. Der Entscheidung für eine neue Tankstellenmarke vorangegangen waren monatelange Verhandlungen zwischen dem deutschen Tankstellenkonzern ARAL und der ÖMV, nachdem die österreichische Mineralölgesellschaft das seit 1955 bestehende ARAL-Markenlizenzabkommen aufgekündigt hatte. Mit der ARAL-Lizenzmarke wäre nämlich eine Expansion in die neuen Märkte Osteuropas nicht möglich gewesen. Diesem strategischen Schritt folgte die operative Umsetzung mit dem Start der ersten Tankstelle im Juni 1990 und der Verpflichtung, bis 30. September 1990 alle ÖMV-eigenen ARAL-Tankstellen auf die neue Marke umzustellen.

Der logistischen Herausforderung bei der Umgestaltung auf die neue Marke folgte wenig später auch das „Feinmarketing“, konkret die Einführung eines neuen Shop-Konzeptes, das sich an dem damals schon stattfindenden Wandel von der technischen Tankstelle in Richtung Nahversorger orientierte. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der heute so bekannten OMV Viva Shops war der damalige ÖMV Shop-Manager Rainer Hornik, der mit Unterstützung von Experten des früheren Lizenzpartners ARAL, wie Kurt Belyus, den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der OMV Viva Shops legte. Sie zählen heute zu den besten Tankstellen-Convenience-Stores in Europa.

Der Grund für die neue Tankstellenmarke – die OMV wurde später auch Akronym für die Österreichische Mineralölverwaltung – war vorauszusehen. Die Namen der Tankstellennetze von den großen Mineralölgesellschaften wie Shell, BP, TOTAL oder MOL sind deckungsgleich mit dem jeweiligen Unternehmensauftritt. Damit werden die Mineralölgesellschaften mit ihren Tankstellen für die Kunden auch optisch wahrnehmbar – quasi zum Angreifen.