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Deutschland zieht Energiebilanz für 2021

Zentrum für maßgebliche politische Entscheidungen in Deutschland: Bundeskanzleramt Berlin.
© BKA Berlin

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) meldet für das Jahr 2021 einen deutlichen Zuwachs beim Energieverbrauch. Dieser erreichte eine Höhe von 12.265 Petajoule, was einem Anstieg um 3,1 Prozent gegenüber 2020 bedeutet. Erheblichen Einfluss auf den Anstieg des Primärenergieverbrauchs hatten die deutlich kühleren Außentemperaturen in den für die Heizperiode wichtigen Zeiträumen. Bereinigt um den Witterungseffekt wäre der Energieverbrauch 2021 nur um 0,6 Prozent gestiegen.

Verschiebung im Energiemix

Wichtigster Energieträger blieb das Mineralöl mit einem Anteil von 32,3 (Vorjahr 34,4) Prozent, gefolgt von Erdgas mit 26,8 (Vorjahr 26,4) Prozent. Auf Steinkohle entfiel ein Anteil von 8,5 (Vorjahr 7,5) Prozent und auf Braunkohle 9,2 (Vorjahr 8,1) Prozent. Der Beitrag der Kernenergie lag bei 6,1 (Vorjahr 5,9) Prozent. Die Erneuerbaren Energieträger büßten etwas ein und verringerten ihren Anteil am gesamten Energieverbrauch auf 15,9 Prozent.

Energieproduktivität gesunken

Die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität hat sich 2021 nach Berechnungen der AG Energiebilanzen um 0,4 Prozent verschlechtert. Bereinigt um den Temperatur- und Lagerstandseffekt ergab sich jedoch ein leichtes Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch liegt die Zunahme deutlich unter dem Jahresdurchschnittswert von 2,2 Prozent für den Zeitraum 1990 bis 2021. Die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität ist eine wichtige Kenngröße für den effizienten Umgang mit Energie und berechnet sich aus dem Energieaufwand je Einheit Wirtschaftsleistung.

Link zum Jahresbericht 2021 der AG für Energiebilanzen