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Die bunte Welt der Chemie

Das Wort Lego leitet sich vom dänischen leg godt („spiel gut“) ab.
© Lego

Haben Sie sich schon einmal mit Acrylnitril-Butadien-Styrol die Freizeit vertrieben? Bestimmt, nur kennen Sie es unter einem anderen Namen. Es handelt sich um die inzwischen als Spielzeugklassiger bekannten Lego-Kunststoff-Klemmbausteine. Sie sind von ihrem Ursprung her Petrochemikalien, das sind Kohlenwasserstoffe, die aus Erdöl und Erdgas gewonnen werden.

Erdöl und Erdgas werden – oft in Unkenntnis als wertvolle Ressource – immer mehr zum Zankapfel in der Klimafrage. Der Petrochemieanteil am gesamten Erdöl- und Erdgasverbrauch in Westeuropa liegt derzeit übrigens schon über 10 Prozent, Tendenz steigend. Weiterhin bedeutend sind Erdöl und Erdgas selbstverständlich als verlässliche und wirtschaftlich tragbare Energiequelle für den Strom-, Verkehrs- und Wärmemarkt, zumindest bis klimafreundlichere Alternativen in ausreichendem Umfang und für die Menschen kostenmäßig tragbar zur Verfügung stehen.

Geht es im Alltag auch ohne Kunststoffe?
Das ist schwierig, meint zum Beispiel die österreichische börsennotierte OMV AG, die kürzlich mit dem Petrochemiekonzern Borealis fusioniert hat. Natürlich lassen sich Kunststoffe in einigen Bereichen ersetzen, aber im Großen und Ganzen funktioniert unser Leben ohne Kunststoffe nicht – besonders dort, wo es gilt, steril und hygienisch zu arbeiten. Doch nicht nur die Medizin ist auf diesen perfekten Werkstoff angewiesen, er ist auch notwendig für Handys, Verkabelungen in der digitalen Kommunikation und Kleidung. Er ist Bestandteil von Häusern und Autos. Und von neuen Energien: Windräder und Solarpaneele bestehen zum Teil aus hochrobusten Kunststoffen.