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Energienachfrage konterkariert globale Klimaziele

Ein Blick auf den Energieverbrauch in Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigt eine ständig steigende Nachfrage. Auch bei fossilen Energieträgern. Damit werden die bei der Pariser Klimakonferenz im Fokus der globalen Kritik stehenden Fossilen mit großer Wahrscheinlichkeit auch über die magische Jahreszahl 2040 hinaus den globalen Energiehunger stillen. Auch wenn Österreich, Deutschland und die Schweiz nicht stellvertretend für die ganze Welt stehen, zeigt es doch, dass sich trotz Effizienzmaßnahmen auf höchstem technologischen Standard bisher keine nennenswerte „Energiewende abzeichnet.

Die vorläufige Energiebilanz 2016 zeigt für Österreich beim energetischen Endverbrauch eine Zunahme von drei Prozent auf 1.121 Petajoule. Bei Erdöl liegt das Plus bei drei Prozent oder 12 Petajoule. Ähnlich entwickelte sich schon 2015 der Energieverbrauch gegenüber 2014. Erdöl und Erdgas legten um 2,6 Prozent bzw. 3,5 Prozent zu.

In Deutschland nahm 2016 der Primärenergieverbrauch um 1,1 Prozent auf 13.383 Petajoule zu, signifikant bei Erdöl um 1,5 Prozent und bei Erdgas um 9,5 Prozent. Nur bei Steinkohle und Braunkohle ging der Verbrauch um 5,1 Prozent bzw. 2,8 Prozent zurück. Die Erneuerbaren (Biomasse, Wasserkraft, Wind und Solar) erhöhten ihren Beitrag zur Energiebilanz um 2,8 Prozent auf 1.689 Petajoule.

Im Jahr 2016 wurden in der Schweiz 10,01 Millionen Tonnen Erdöl, das ist ein Plus von ein Prozent und 117.230 Terajoule Erdgas mit einem Plus von 3,7 Prozent, jeweils im Vergleich zum Jahr 2015, verbraucht.

Nicht in das Pariser Klimaschutzabkommen eingebunden wurden die zivile und militärische Luftfahrt sowie der zivile und militärische Marinebereich mit dem gigantischen Verbrauch an fossilen Energieträgern.

Quellen: Statistik Austria, AG Energiebilanzen, Schweizer Bundesamt für Energie