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Neue Strategien mit sehr großen Erfolgsaussichten.

MOL-Gruppe dringt weiter in Petrochemie vor

MOL-Group Vorstandsvorsitzender Zsolt Hernádi; „Mit Innovativen und umweltverträglichen Technologien werden wir uns zu einem der führenden Chemieunternehmen in Zentral- und Osteuropa entwickeln.“ © MOL

„Wir haben ein halbes Jahr nach Bekanntgabe der Strategie 2030 im Rahmen unseres industriellen Transformationsprozesses mit dem Abschluss wichtiger Verträge für das Polyol-Projekt einen Meilenstein erreicht“ – erklärte Zsolt Hernádi, Vorstandsvorsitzender und CEO der MOL-Gruppe, im Gespräch mit Energie Vision. Die Verträge beziehen sich auf den Zukauf von Technologielizenzen und Produktionsdesigns, die es MOL zukünftig ermöglicht, Propylenoixid herzustellen, das, entsprechend weiterverarbeitet, vor allem in der Automobil- und Verpackungsindustrie Verwendung findet. Für die Umsetzung der Langzeitstrategie hat MOL zwischen 2017 und 2021 ein Investitionsvolumen von rund 1,9 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der Bereiche Chemie und Petrochemie vorgesehen. Es ist das größte Einzelinvestitionsprojekt, mit dem sich die MOL-Gruppe zum führenden Chemieunternehmen in Zentral- und Osteuropa entwickeln will.

Im Geschäftsjahr 2016 hat der integrierte international tätige Öl- und Gaskonzern mit Stammsitz in Budapest ein bereinigtes CCS EBITA von 2,15 Milliarden US-Dollar erreicht. Das Upstream-Geschäft zeigte trotz des verschlechterten Umfeldes große Stabilität und generierte einen freien Cashflow von mehr als 250 Millionen US-Dollar. Das erste Halbjahr 2017 ist von einem überdurchschnittlich hohen Zuwachs in allen Sektoren gekennzeichnet, wobei alleine bei Upstream der freie Cashflow auf 321 US-Dollar anstieg. Die MOL-Gruppe ist in 40 Ländern tätig, betreibt vier Raffinerien und zwei petrochemische Anlagen sowie ein Netzwerk von 2000 Tankstellen in zehn Ländern von Zentral- und Südosteuropa.

Weitere Informationen: www.molgroup.info


OMV wieder führender börsennotierter Industriekonzern in Österreich

Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von knapp über 16 Milliarden Euro ist der von OMV Generaldirektor Rainer Seele geführte integrierte Öl-und Gaskonzern wieder an die Spitze der österreichischen börsennotierten Industriekonzerne zurückgekehrt. Eine neue strategische Ausrichtung im Upstream-Bereich, strengstes Kostenmanagement und ein günstiges Marktumfeld bescherten dem Energiekonzern auch im ersten Halbjahr 2017 ein außergewöhnlich positives Geschäftsergebnis.

Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres stieg der Konzernumsatz um 24 Prozent auf 10.670 Millionen Euro, dies vor allem aufgrund der höheren realisierten Öl- und Gaspreise und höheren Marktpreisen im Bereich Raffinerien und Marketing. Das operative Konzernergebnis drehte von minus 40 Millionen Euro auf plus 343 Millionen Euro, mit einem signifikanten Beitrag von OMV Petrom in Rumänien. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit stieg auf 1.914 Millionen Euro, Der freie Cashflow von 406 Millionen Euro auf 2.649 Millionen Euro. Als Kassenbestand und Bankguthaben wurden zum 30. Juni 4.203 Millionen Euro ausgewiesen, wobei der Mittelzufluss im Wesentlichen auf den Verkauf der türkischen Tochtergesellschaft Petrol Ofisi und OMV UK zurückzuführen sind. Besonders bemerkenswert ist die von Johann Pleininger, OMV Vorsitzender-Stellvertreter und zuständiger Vorstand für den Upstream-Bereich erreichte Senkung der Produktionskosten für Öl und Gas. Das historisch niedrige Niveau liegt aktuell bei 8,7 USD pro Barrel Öläquivalent.