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Klimawandel: Politik ist gefordert

Zwei Ereignisse hätten bald dazu beitragen, unseren Planeten aus den Angeln zu heben. Doch zeitgerecht hat politische Gestaltungsmacht die Weichen gestellt. Das dritte Ereignis steht uns noch bevor. Es geht um die globale Klimaveränderung, verursacht durch die steigenden Kohlendioxidemissionen. Auch hier ist die Politik gefordert. Weltweit, denn der Klimawandel kennt keine nationalen Grenzen.

Die Auswirkungen der Klimaveränderungen haben globale Dimensionen angenommen.
© Shutterstock/FloridaStock

Die erste massive Herausforderung war das von dem Amerikaner Thomas Midgley entwickelte Antiklopfmittel Tetraethylblei für Benzin, das die unkontrollierte Verbrennung in den Motorzylindern verhinderte und damit auch die Energieeffizienz erhöhte. Der giftige Bleizusatz wurde Anfang der 1990er-Jahre weltweit verboten und erfolgreich durch eine neue Benzinadditivmischung ersetzt.

Die zweite verhängnisvolle Erfindung von Thomas Midgley war das „Wundergas“ Fluorchlorkohlenwasserstoff, das zu einem massiven Ozonschwund in der Atmosphäre führte. Dadurch wurden die besonders gefährlichen kurzen Wellenlängen des Solarstroms, also das harte UV, praktisch nicht mehr herausgefiltert. Der US-Bundesstaat Oregon hat am 1. Mai 1977 den Ozon-Killer FCKW als Treibgas in Spraydosen verboten. Im Montreal Protokoll von 1987 wurde ein weltweites Verbot von FCKW beschlossen und durch ein halogenfreies Treibmittel in Spraydosen ersetzt.