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Greening the gas – aber mit Transparenz!

Mit 1. Jänner 2020 tritt in Österreich die neue Gaskennzeichnungsverordnung in Kraft. Damit schafft die E-Control eine Grundlage, die es nun auch Gaslieferanten ermöglicht, seine Lieferungen nach einem einheitlichen Muster – vorab noch freiwillig – hinsichtlich der Herkunft zu kennzeichnen. Der Grund liegt in der steigenden Bedeutung erneuerbarer, also auf ökologischer Grundlage basierender, grüner Gase.

Das System der Gaskennzeichnung erfolgt analog jenem der Stromkennzeichnung. Das bedeutet, dass im System der E-Control Herkunftshinweise generiert werden, die in weiterer Folge – betrugssicher und ohne Gefahr der Doppelzählung – zur Gaskennzeichnung eingesetzt werden.

Der Grund für die Gaskennzeichnung ist die steigende Bedeutung von Biogas © Gas Connect

Nach Ansicht des Vorstands der E-Control erfolgt die Anlehnung der Gaskennzeichnung an die Stromkennzeichnung in Hinblick auf die neue EU-Richtlinie für Erneuerbare Energie, die ganz klar eine Ausweitung der bereits bekannten Stromkennzeichnung auf Gas, Wärme und Kälte fordert.

Bezugskennzeichnung auch für Biomasse?

Interessant wäre auch die Herkunftsauszeichnung für Biomasse, die grundsätzlich als nachhaltige Energieressource gilt. Bei Biomasse sollte demnach nicht nur der Hinweis auf die Nachhaltigkeit ausreichen, sondern die konkrete Herkunft gekennzeichnet werden. Damit wird sichergestellt, dass im Sinne von forest for future auch nachweislich Biomasse im Umfang des Verbrauchs kultiviert wird.