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Mit Bio-Ethanol weniger Feinstaub

Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der AGRANA (rechts im Bild mit Univ.-Prof. Bernhard Geringer von der TU Wien): „Mit Bio-Ethanol lässt sich nicht nur die CO₂-Bilanz eindrucksvoll verbessern sondern auch der Anteil an Feinstaub-Partikel reduzieren“.

Ethanol ist ein vielseitiges Produkt und findet sich nicht nur in alkoholischen Getränken. Es ist auch Bestandteil im herkömmlichen Kraftstoff, denn fünf Prozent Bio-Ethanol werden in Österreich dem gewöhnlichen Benzin fossilen Ursprungs beigemischt, um die C0₂-Bilanz zu verbessern. An der Technischen Universität Wien wurde nun vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik in Kooperation mit AGRANA untersucht, ob verschiedene Beimischungsgrade von Bio-Ethanol auch Auswirkungen auf Partikel-Emissionen haben. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Im Vergleich zum gewöhnlichen Benzin mit 5 Prozent Bio-Ethanol kann der Partikelausstoß bei Steigerung auf 10 Prozent Bio-Ethanol bis zu 23 Prozent gesenkt werden. Und bei einer Beimischung von 20 Prozent Bio-Ethanol sogar bis zu 61 Prozent.

Der börsennotierte Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern AGRANA betreibt in Pischelsdorf Österreichs einzige Bio-Ethanolanlage, wo jährlich aus 600.000 Tonnen Getreide bis zu 240.000 Kubikmeter Bio-Ethanol hergestellt werden.

Weitere Informationen: bernhard.geringer@tuwien.ac.at; markus.simak@agrana.com