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OMV: Engagiert in Richtung Wasserstoff-Mobilität

Startschuss für die Wasserstoff-Mobilität in Graz (vlnr) Peter Piffl-Percevic (Gemeinderat Stadt Graz), Manuela Khom (Präsidentin Steirischer Landtag) und Wilfried Gepp (OMV Tankstellenchef Österreich).

Die Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und TOTAL haben 2014 die übergeordnete Betreibergesellschaft H2MOBILITY gegründet. Ihre Aufgabe ist der schnelle, effiziente und flächendeckende Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für Brennstoffzellen-Autos. Im Rahmen des EU-Förderprojektes Connecting Hydrogen Refuelling Stations (COHRS) sollen insgesamt 20 Stationen die wichtigsten europäischen Korridore erschließen. Drei davon in Österreich, wo nach den OMV Standorten Asten bei Linz, nunmehr Graz-Liebenau und Mitte des Jahres Wiener Neudorf Wasserstoff getankt werden kann.

Autoindustrie in Warteposition

Für die Autoindustrie hat das Wasserstoff-Zeitalter noch nicht begonnen, denn aktuell sind in Österreich nur 15 Brennstoffzellen-Autos zugelassen. Die Automobilbranche wartet offensichtlich – wie bei den batteriebetriebenen E-Mobilen – auf Signale aus der Politik, wann es die ersten Fördermillionen für ihre Brennstoffzellen-Autos gibt.

Brennpunkt Graz

In Graz wurde schon einmal „Mobilitätsgeschichte“ geschrieben. Im Juni 1997 wurde die erste Erdgastankstelle – es war eine OMV Anlage – eröffnet. Die Autoindustrie verkündete damals den Beginn des Erdgasauto-Zeitalters. Die heutige Bilanz ist ernüchternd. Trotz des zügigen Ausbaues der Tankstellen-Infrastruktur zählt die Statistik nur rund 8000 Erdgasautos auf den Straßen. Der größte Anteil entfällt dabei auf die Werksfahrzeuge der Energieversorger!