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OMV expandiert in der Sub-Sahara-Region: Downstream-Umstrukturierung auf Kurs

Nach der Beteiligung an einem Offhore-Block in Madagaskar in diesem Jahr, setzt das größte in Österreich börsennotierte Industrieunternehmen OMV den nächsten Schritt zum Aufbau eines Explorationsgeschäfts in der Sub-Sahara-Region.

Das Projekt umfasst einen wesentlichen Anteil an einem Portfolio von vielversprechenden Offshore-Explorationsgebieten in Gabun, einem Land, das seit den 1960er-Jahren ein wichtiger Ölproduzent in Westafrika ist. In der Zusammenarbeit mit dem an der Londoner Börse gelisteten Explorationsunternehmen Ophir Energy erhält die OMV im ersten Schritt einen Anteil von mehr als 12.000 Quadratkilometern Explorationsgebiet in vier Blöcken und beteiligt sich an drei Bohrungen, die im Laufe des Jahres 2024 durchgeführt werden und auf substanzielle Explorationsbereiche abzielen, die sich auch unter Salzschichten befinden. Zudem ist zur Erkundung des Untergrunds eine umfassende 3D-Seismik-Kampagne geplant.

Für OMV Generaldirektor Dr. Gerhard Roiss steht das Engagement in der Sub-Sahara-Region im Einklang mit der OMV Strategie „Profitables Wachstum“, wobei die Transaktion in Gabun vorbehaltlich der Genehmigung durch die dortigen Behörden und der Joint Venture Partner gilt.

Verkauf der Anteile am Raffinerieverbund Bayernoil

Ebenso im Einklang mit der OMV Strategie, sich im Gegenzug zum Ausbau des profitablen Upstream-Bereiches von weniger attraktiven Downstream-Aktivitäten zu trennen, stehen die kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Gespräche über die Veräußerung des 45%-Anteils am Raffinerieverbund Bayernoil an die Varo Energy B.V. Der Verkauf von Bayernoil bedeutet für die OMV eine Verringerung der jährlichen Raffineriekapazitäten um 4,6 Millionen Tonnen auf 17.4 Millionen Tonnen in den Raffinerien Schwechat, Burghausen und Petrobrazi und stellt den größten Schritt dar in dem geplanten Veräußerungsprogramm mit einem Erlös von bis zu einer Milliarde Euro bis Ende 2014.

Das OMV Tankstellengeschäft in Deutschland bleibt weiterhin ein wichtiges Geschäftsfeld. Die Versorgung des Tankstellennetzes wird vereinbarungsgemäß künftig von Varo Energy sichergestellt. Das Closing dieser Transaktion ist vorbehaltlich des Verzichts auf Ausübung von Vorkaufsrechten durch bestehende Mitgesellschafter und der kartellrechtlichen Freigabe in 2014 geplant. Über den Kaufpreis wurde beiderseitiges Stillschweigen vereinbart.