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Wien Energie stellte bereits vor Jahren die Weichen für eine umweltfreundliche Energiezukunft

Bei Wien Energie, dem größten regionalen Energiedienstleister Österreichs und den Österreichischen Bundesforsten gab es kürzlich einen guten Grund zum Feiern. Es war das 10-Jahre-Jubiläum des Wald-Biomasse-Kraftwerks in Simmering. Errichtet im Jahr 2004, in einer Zeit, wo die „Energiewende“ in der öffentlichen Wahrnehmung noch keinen Stellenwert hatte, ist das Kraftwerk heute mit jährlich rund 230.000 Megawattstunden Wärme- und 131.000 Megawattstunden Strom, sowohl ein Eckpfeiler innerstädtischer Energieversorgung und mit einem Grenzwert für Staubemissionen von nur 3 Milligramm pro Normkubikmeter, der gesetzliche Grenzwert liegt bei 10 mg/Nm³, als auch ein Vorbild in ökologischer Sicht. Den hohen Wirkungsgrad von 80 Prozent erreicht die Anlage durch die Kraft-Wärme-Kopplung, das heißt, dass der in der Dampfkesselanlage entstehende Dampf gleichzeitig für die Strom- und Fernwärmeauskoppelung genutzt wird.

Dr. Susanne Zapreva, Geschäftsführerin von Wien Energie und Dr. Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste, können bei dem gemeinsamen Wald-Biomasse-Kraftwerk Simmering schon seit Betriebsbeginn eine sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich positive Bilanz ziehen.

Dr. Susanna Zapreva, Geschäftsführerin von Wien Energie und Dr. Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste, können bei dem gemeinsamen Wald-Biomasse-Kraftwerk Simmering schon seit Betriebsbeginn eine sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich positive Bilanz ziehen.

Eigentümer und Betreiber des Wald-Biomasse-Kraftwerks sind Wien Energie und die Österreichischen Bundesforste, die auch für die „Brennstoffzufuhr“, das ist Wald-Biomasse, zuständig sind. Dabei handelt es sich zum um schwer verwertbares Waldhackgut wie Äste, Nadel, Schad- und Bruchholz, für die mit der Kraftwerksversorgung ein neuer Absatzkanal geschaffen wurde. Im Sinne einer Gesamtklimaschutzbilanz legen die Österreichischen Bundesforste bei der Versorgung mit Biomasse auch großen Wert auf kurze Transportwege im Umkreis von rund 100 Kilometern, was auch angrenzende Nachbarländer wie die Slowakei, Ungarn und Tschechien, einschließt. Die Anlieferung erfolgt aus den Waldgebieten grundsätzlich mittels Lastkraftwagen, fallweise auch per Bahntransporte.