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OMV und Gazprom vereinbaren Anpassung des Gaslieferungsvertrages

In Hinblick auf die Tatsache, dass Erdgas auf den Spotmärkten deutlich billiger angeboten wird, als es aufgrund des Langfristvertrages aus Russland bezogen werden kann, hat OMV Generaldirektor Dr. Gerhard Roiss mit dem russischen Energiekonzern Gazprom eine neue Vereinbarung mit einer Preisanpassung für Gaslieferungen abgeschlossen. Über vertragliche Details wurde zwischen den Gesprächspartnern Gerhard Roiss und Alexander Medvedev, Deputy Chairman des Gazprom Management Committee, einvernehmlich Stillschweigen vereinbart. Tatsache ist, dass der neue Vertrag die veränderten Marktkonditionen wiederspiegelt.

OMV-Generaldirektor Dr. Gerhard Roiss und Gazprom Deputy Chairman Alexander Medvedev unterzeichnen das neue Erdgas-Lieferabkommen

Der Verhandlungserfolg ist auch ein Bekenntnis zur langjährigen Partnerschaft zwischen der OMV und Gazprom, die seit dem Jahr 1968 bis heute trotz zahlreicher Herausforderungen und Veränderungen in der europäischen politischen Landschaft Österreich problemlos mit Erdgas versorgt hat.

OMV Strategie mit Fokus auf den profitablen Upstream-Bereich sichert stabiles Geschäftsergebnis 2014 trotz rückläufiger Ölpreise

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die OMV AG trotz heftiger Turbulenzen in der globalen Öl- und Gasbranche mit einem EBIT von 1.054 Millionen Euro und einem Cashflow aus der Betriebstätigkeit von 3.666 Millionen Euro ein solides operatives Geschäftsergebnis erwirtschaftet. Zwar führten die Sicherheitsprobleme in Libyen und Jemen zu Produktionsausfällen, die jedoch aufgrund des erfolgreichen Engagements in der Förderregion Norwegen mit einem Plus von 8 Prozent mehr als wettgemacht werden konnten. Diese Assets liefern inzwischen den zweitstärksten Beitrag zur OMV Produktion überhaupt und untermauern die strategische Entscheidung, sich als integriertes Öl- und Gasunternehmen mit Fokus auf Upstream zu positionieren und die Beteiligungen in stabilen EU/OECD-Ländern zu erhöhen.

Laut Berechnungen des Economica Institut für Wirtschaftsforschung trägt der börsennotierte österreichische Öl- und Gaskonzern OMV mit einer Wertschöpfung von 5,6 Milliarden Euro zwei Prozent zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt bei. Ebenso bedeutend ist der Beitrag zum regionalen BIP von Niederösterreich mit 4,7 Prozent. In der Bundeshauptstadt Wien liegt der regionalwirtschaftliche Anteil bei 3,1 Prozent, was der Wertschöpfung des Einzelhandels entspricht. Die Bruttowertschöpfung pro Beschäftigten betrug im Basisjahr 2011 EUR 726.000 bei einem Österreich-Durchschnitt von nur EUR 56.000.