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RAG speichert Sonnenenergie – eine mögliche Alternative zu Fracking?

RAG

Eröffneten gemeinsam das Forschungsprojekt „Underground Sun.Storage“:
Bundesminister Alois Stöger (Bildmitte), Klima- und Energiefonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel und RAG Generaldirektor Markus Mitteregger.

Ein Forschungsprojekt der Rohöl-Aufschließungs-Aktiengesellschaft, ein Tochterunternehmen des niederösterreichischen integrierten Energiekonzerns EVN, lässt die Fachwelt aufhorchen. Es geht um die bisher noch nie durchgeführte Speicherung von Wasserstoff, also Sonnenenergie, in einem ausgeförderten Erdgasfeld.

Wasserstoff, ein Grundbaustein unseres Lebens, chemisch mit dem Buchstaben H und der Ordnungszahl 1 im Periodensystem, ist das leichteste und das häufigste Element überhaupt. Wasserstoff, durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen, hat schon Jules Verne in seinem Buch „Die geheimnisvolle Insel“ als „die Kohle der Zukunft“ bezeichnet. Neu in dem Forschungsprojekt der RAG ist, dass der durch Elektrolyse mit rein regenerativem Strom gewonnene Wasserstoff gespeichert, später bei Bedarf entweder als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge verwendet, mit Kohlenstoff methanisiert oder als reiner Wasserstoff in das Erdgasnetz eingemischt wird. Mit dieser „Power-to-Hydrogen“-Methode könnte man eine nahezu grenzenlose Menge an Erdgas gewinnen und sich damit die politisch sehr umstrittene Fracking-Technologie ersparen.

Was so einfach klingt, ist technologisch hoch kompliziert, denn es geht vor allem um die Wasserstoffverträglichkeit des Untergrundspeichers. Ökologisch gesehen, wird das Forschungsprojekt optimal abgewickelt. Das Wasser für die Elektrolyse kommt aus einem nahen Grundwasserreservoir und den Strom liefert die Verbund AG aus Wasserkraft.

Wissenschaftlich begleitet wird das Forschungsprojekt von der Montanuniversität Leoben, der Universität für Bodenkultur, dem Energieinstitut der Johannes Kepler Universität Linz. Finanziell gefördert wird das Forschungsprojekt durch den Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung.

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