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Schweiz zieht Energie-Bilanz

Bundeshaus Bern, wo Parlament und Bundesrat tagen.
© Das Schweizer Parlament

Die Energiegesetze, CO2-Gesetz und das Wasserrechtsgesetz sind Teile des Instrumentariums für eine nachhaltige und moderne schweizerische Energiepolitik, die im Jahr 1990 in der Verfassung verankert wurde. Damit ist festgelegt, dass sich Bund und Kantone im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für eine ausreichende, breit gefächerte, sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung sowie für einen sparsamen und rationellen Energieverbrauch einsetzen. Das erste Energiegesetz auf Bundesebene trat am 1. Jänner 1999 in Kraft.

Erdöl wichtigster Energieträger

Ein Blick in die vom Bundesamt für Energie erstellte Energiebilanz 2019 zeigt, dass nicht nur der Endenergieverbrauch 2019 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% auf 834210 Terajoule (TJ) gestiegen ist, sondern auch die Bedeutung von Mineralöl im schweizerischen Energiemix. So liegen bei Verbrauchsgruppen der Transportsektor mit 37,7%, die Haushalte mit 27,2% und die Industrie mit 18%, nach Energieträgern Erdölbrennstoffe 13,5%, Treibstoffe 35,3% und Elektrizität 24,7% jeweils im Spitzenfeld. Im globalen Vergleich liegt der Verbrauch von Mineralölprodukten in der Schweiz über dem Durchschnitt, was auf die Bedeutungslosigkeit von Kohle in der Schweiz zurückzuführen ist. Während die Welt rund 28% ihres Energiebedarfs mit Kohle deckt, sind es in der Schweiz lediglich 0,5 Prozent. In diese Lücke springen die flüssigen Energieträger.

Die Interessensvertretung der Schweizer Mineralölbranche ist seit 1. Juli 2019 die Avenenergy Suisse. Es ist die Neupositionierung der altehrwürdigen Erdöl-Vereinigung und steht für die Zukunft („avenir“ auf Französisch) der Energie in der Schweiz. Damit signalisiert die Schweizer Mineralölbranche Zuversicht und eine Portion Kampfgeist, dass sie bei der Entwicklung der heimischen Energielandschaft eine aktive Rolle wahrnimmt.

Link zur schweizerischen Gesamt-Energiestatistik 2019 als PDF.