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Wasserstoffpotenziale im geologischen Untergrund

Wie bei Erdgas kann es auch bei Wasserstoff zu natürlichen Anreicherungen im geologischen Untergrund kommen. So gibt es Hinweise auf lokale Wasserstoffvorkommen in einigen Teilen der Welt, berichtet die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. Gegenwärtig am vielversprechendsten erscheinen Wasserstoffvorkommen, die sich in Gebieten mit den ältesten Gesteinsformationen der Erde in Kerngebieten aller Kontinente gebildet haben – auch in Europa. Die heute bekannten Vorkommen beinhalten jedoch nur geringe Mengen, die derzeit keine wirtschaftliche Nutzung erlauben. Aus Sicht der Wissenschaftler sind noch Fragen der Bildung und Anreicherung von geologischem Wasserstoff ungeklärt. Man nimmt an, dass der Wasserstoff auf natürliche Weise durch verschiedene Reaktionsprozesse in der Erdkruste erzeugt wird.

Wasserstoff, das Element mit der geringsten Atommasse, ist das häufigste Element im Universum. Auf der Erde ist der Massenanteil wesentlich geringer und der irdische Wasserstoff liegt überwiegend in Wasser oder Mineralien gebunden und nur selten in reiner Form als unvermischtes Gas vor. Die geringe Dichte des Wasserstoffs ist die Ursache für das große Diffusionsvermögen.

Zur Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften