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Weltweites Expertentreffen bei Wiener Motorensymposium

„Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, Technische Universität Wien: „Die Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehr ist für den Umweltschutz eine Herausforderung der nächsten Jahre“. Im Bild (vlnr): Professor Siegfried Wolf (Russia Machines), Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz (ÖVK), Anders Nielsen (Volkswagen Truck & Bus), Professor Dr. Helmut List (AVL), Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer.

Mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft endete am Freitag, den 27. April das zweitägige Internationale Motorensymposium in der Wiener Hofburg, an dem rund 1000 weltweit führende Wissenschaftler aus dem Bereich der Motorentechnologie zu Expertengespräche über die Zukunft moderner Antriebssystem teilnahmen. Die Organisatoren dieser hochkarätigen Veranstaltung Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer und Univ.-Prof. Dr. Lenz von der Technischen Universität Wien sehen das Fachforum als eine Plattform für die Bündelung von Innovationen und den damit verbundenen Problemlösungen in Hinblick auf die durch den weltweiten Autoverkehr steigenden Umweltbelastungen.   Besonders beeindruckend sind die Fortschritte bei den Ottomotoren, was Effizienz und Umweltverträglichkeit betrifft. Vom kleinen Dreizylinder bis zum bulligen Achtzylinder reicht die diesjährige Bandbreite neu vorgestellter Benzinmotoren. Keine Innovation, jedoch mit sehr großem Zukunftspotenzial wird dem Erdgas als Kraftstoff beigemessen. Das in den 1990er-Jahren als „Kraftstoff der Zukunft“ gepriesene CNG (Compressed Natural Gas) dürfte – bedingt durch die Dieselkrise – eine echte Chance haben, die Dieseltechnologie dort, wo sie an die Grenzen der Umweltverträglichkeit stößt, abzulösen.

Hinsichtlich der batteriebetriebenen Elektromobile zeichnet sich bereits ein „Rüstungswettlauf“ zwischen China und dem Rest der Welt ab. China hat heute, auch aufgrund der massiven staatlichen Maßnahmen, nicht nur die weltweit höchsten Zulassungsraten für Elektroautos, sondern bereitet sich schon für eine Exportoffensive von Komponenten für Elektroautos nach Europa vor. Ein besonderer Export-Schwerpunkt soll dabei die in China sehr weit fortgeschrittene Batterie-Technologie sein.

Weitere Informationen über elektrische Antriebe, Hybride und Brennstoffzellen

Veranstalter des Internationalen Wiener Motorensymposiums in der Wiener Hofburg ist der Verein für Kraftfahrzeugtechnik mit Sitz in 1010 Wien, Elisabethstraße 26. Rückfragehinweis: Leo Musil (presse.motorensymposium.oevk.at)