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Backstage: Diabolo grantelt über mangelnde Kreativität

diabolo
Für den ökonomisch interessierten Zeitgenossen liegt in Flüssigkeiten derzeit viel Bewegung. Dass unsere Bauern für 1 Liter Milch nur noch maximal 35 Cent erzielen, erfüllt ihn zwar mit stillem Mitleid, bringt ihn aber zugleich auf den Gedanken, wie günstig es wäre, hätte sein Auto einen Milchmotor. Technisch dürfte das kein Problem sein: Russischen Panzern eilt der Ruf voraus, dass sie auch mit Margarine fahren. Äußersten Falles könnte man die Milch auch trinken. Doch heute gilt es folgendes zu beachten: Wer keine Laktose-Intoleranz hat, sollte einen Arzt oder Apotheker fragen.

Im Gegensatz zur Milch ist der Preis für Olivenöl derart gestiegen, dass man nach Alternativen Ausschau hält. Angesichts der immer noch niedrigen Treibstoffpreise wäre Diesel ein guter Ersatz. Kalt gepresstes Dieselöl würde bedeutend weniger als Olivenöl kosten, wäre hygienisch einwandfrei und ließe sich in der Pfanne zu weit höheren Temperaturen erhitzen. Hier gilt allerdings wieder zu beachten, dass der Diesel nicht umsonst Selbstzünder genannt wird, und sehe zu, dass sich die Pfanne nicht selbsttätig durchs Fenster entfernt. Deshalb lösche man das Bratgut rechtzeitig mit Wein ab. Hier passt es trefflich, dass der Wein wegen der guten Ernte 2016 billig geworden ist. Zwar kostet er noch immer weit mehr als Milch, doch wenn die EU die Winzer weiterhin so kräftig subventioniert, wird der Wein billiger werden als Wasser.

Apropos: Wie wäre es mit Bier? Unsere Brauer klagen ja darüber, dass der Bierkonsum immer mehr sinkt. Ein Grund dafür sind die Preise. Ein Liter Bier kostet knapp unter zwei Euro – verglichen mit Milch ein irrsinniger Preis! Die Milchbauern sollten ihre Kühe mit Hopfen und Malz füttern. Der gemolkene Saft ließe sich leicht zu einem Bier vergären, das dem unserer keltischen Ahnen ähnlich sein dürfte.

In Krisenzeiten ist eben – auf Teufel komm raus – Einfallsreichtum gefragt, meint Ihr DIABOLO