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EVN mit deutlich verbessertem Konzernergebnis

EVN

Präsentierten für das Geschäftsjahr 2014/2015 ein deutlich gesteigertes Konzernergebnis, im Bild: Vorstandssprecher Dr. Peter Layr (li) mit Finanzvorstand Mag. Stefan Syzskowitz.

Der voll integrierte niederösterreichische Energiekonzern EVN kann auf einen sehr positiven Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres zurückblicken. Nicht nur die Umsätze stiegen um 8,2 Prozent auf 2.158,8 Millionen Euro, sondern auch das operative Ergebnis (EBIT) drehte sich von minus 341,4 Millionen Euro auf plus 268,2 Millionen Euro. Eine weitere sehr erfreuliche Kennzahl ist der Nettoverschuldungsgrad, der mit 47,5 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert liegt.

Die Umsatzsteigerung resultiert im Wesentlichen aus der höheren Stromerzeugung, die sich auch durch Stromlieferungen nach Süddeutschland ergaben, wo es in Ermangelung eines lastfähigen innerdeutschen Strom-Übertragungsnetzes zu Versorgungsengpässen kommt, die durch Stromlieferungen seitens EVN überbrückt werden. Aus diesem Grund hat EVN auch schon für das Winterhalbjahr 2016/17 einen Vertrag zur Bereitstellung von Reservekapazitäten im Ausmaß von 775 MW für den süddeutschen Raum unterzeichnet.

In Niederösterreich wird das 2013 für vier Jahre geplante Investitionsprogramm von einer Milliarde Euro mit Schwerpunkt Netzstabilisierung weitergeführt, ebenso das Investment in Windstromkapazitäten mit dem mittelfristigen Ziel des Ausbaus von derzeit 250 Megawatt auf 300 Megawatt.

Abgesehen von dem Kerngeschäft Strom und Gas investiert EVN auch in den Bereich Trinkwasser, wo es EVN Technikern gelang, mit einer eigens entwickelten Naturfilteranlage, das heißt ohne chemische Zusätze, die Wasserhärte von 24 deutsche Härtegrade auf 16 deutsche Härtegrade zu reduzieren.

Die EVN AG mit der Konzernzentrale in Maria Enzersdorf ist in Österreich der einzige voll integrierte Energiekonzern, dessen Produktportfolio Strom, Erdgas, Wasser und über die Konzern-Tochtergesellschaft RAG auch die Erdölaufschließung und das Erdgas-Speichergeschäft umfasst. Dazu kommt noch ein international ausgerichtetes Projektgeschäft, aktuell in Tschechien, Polen, Montenegro, Rumänien und Zypern.