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Österreich: Zahlungsverhalten ungebrochen pro Bargeld

Die aktuelle Einführung der neuen 50-Euro-Banknote hat fast symbolhaften Charakter für das Zahlungsverhalten in Österreich. Die Veröffentlichung der Österreichischen Nationalbank zu den Ergebnissen der jetzt durchgeführten Zahlungsverhaltensumfrage zeigt nämlich, dass das Bargeld nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel ist. Es dominiert deutlich das Zahlungsverhalten in Österreich mit einem Anteil von 82 Prozent an allen Transaktionen und 65 Prozent am gesamten Zahlungsvolumen.

Die Mehrheit der Befragten präferiert Bargeld, weil es für sie das subjektiv bessere Zahlungsmittel darstellt. Trotz der rasanten Veränderungen des Zahlungsmittelmarktes in den letzten Jahren ändert sich daran wenig. Der Bargeldanteil schwankt nach Möglichkeit, mit Karte zu zahlen, erheblich nach Zahlungsort (von 14 Prozent bei Käufen auf dem Flohmarkt bis 94 Prozent bei Tankstellen) und nach Betragshöhe (von 56 Prozent aller Zahlungen unter 5 EUR bis 87 Prozent über 50 EUR). Dass die Kartenakzeptanz alleine als Erklärung nicht ausreicht, zeigt, dass Bargeld in Österreich nicht nur für Kleinbeträge unter 25 EUR, sondern auch oft für Transaktionen mit hohen Beträgen zum Einsatz kommt. Fast die Hälfte der Transaktionen über 100 EUR werden in bar beglichen.

Die gesamte Studie „Von Bar- und Kartenzahlern“ ist in der OeNB-Publikation „Monetary Policy & the Economy Q1/17“ nachzulesen.