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Raumwärmemarkt hat großes Einsparungspotenzial

Dr. Elisabeth Berger: „Das Interesse an individuellen und hoch effizienten Heizungsanlagen ist in 2015 deutlich gestiegen“ (Im Bild vlnr: Dr. Peter Traupmann, GF Österreichische Energieagentur, OÖ Landesrat Dr. Michael Strugl, Dr. Elisabeth Berger und Christian Rubin, Vorsitzender der VÖK.

Die österreichische Heizungsbranche blickt laut Mitteilung der Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten VÖK auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr 2015 zurück. In Summe konnten rund 100.000 Raumheizgeräte verkauft werden. „Damit setzen die Österreicherinnen und Österreicher ein klares Signal gegen die leitungsgebundene Energieversorgung zum Beispiel durch kommunale Anbieter“, meinte Dr. Elisabeth Berger, Geschäftsführerin der VÖK bei der Verbandspressekonferenz anlässlich der Welser Energiesparmesse. Ein großer Anteil der verkauften Geräte entfällt dabei auch auf die Ersatzbeschaffung alter Anlagen, die sowohl von Bund, Länder und Gemeinden aus dem Steuertopf als auch durch Eigenmittel der heimischen Mineralölwirtschaft gefördert werden.

Mit insgesamt 61.100 verkauften Einheiten, das ist ein Plus von 31 Prozent zum Vorjahreszeitraum, sind die energiesparenden Gasbrennwertgeräte mit Abstand die meistverkauften Heizsysteme, gefolgt von 17.500 Heizungswärmepumpen und 12.800 Biomassekessel. Rücklaufig ist weiterhin die Solarthermie mit einem Minus von 10 Prozent.

Hohe Zuwachsraten bei Ölheizungen

Trotz des massiven Gegenwindes von Seiten diverser Umweltschutzorganisationen wurden 5.700 Anlagen alter Bauart auf hoch effiziente Brennwertgeräte umgestellt. Der Grund dürfte die großzügige Förderung seitens der Mineralölwirtschaft und der schon seit langem niedrige Ölpreis sein, womit die Ölheizungen in wirtschaftlicher Hinsicht zu einer unschlagbaren Technologiealternative geworden sind. Hauptlieferanten für Heizöl sind übrigens die Unternehmen der Raiffeisengruppe.