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RWA-Konzern: Schwieriges Umfeld durch Ukraine-Krise und fallende Ölpreise

RWA Generaldirektor Reinhard Wolf: „Mit einem Investitionsvolumen von 23 Millionen Euro haben wir 2014 Erweiterungsvorhaben in Österreich und Kroatien realisiert.“

Das Geschäftsjahr 2014 war für den Konzern der Raiffeisen Ware Austria auf vielen Ebenen, insbesondere durch die schwache Konjunktur herausfordernd, gravierende negative Folgen konnten jedoch aufgrund zeitgerechter Weichenstellungen vermieden werden. Hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang um 7,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro war die schwache Konjunktur. Der Handel mit Baustoffen, Konsumgütern sowie Landmaschinen war von einer enttäuschenden privaten Konsumnachfrage sowie einer geringen Investitionsbereitschaft geprägt. Der Energiebereich litt unter dem massiven Preisverfall von Rohöl, dazu kam, dass der milde Winter zu einem geringeren Heizbedarf und damit zu einem Mengenrückgang führte, was dem Konzern in Summe ein Umsatzminus von 12,8 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres bescherte. Auch die Ukraine-Krise hinterließ Spuren in der Konzernbilanz, insofern, als das von der EU verhängte Handelsembargo gegen Russland die Geschäftsentwicklung des Beteiligungsunternehmens Austria Juice massiv behinderte. Als weiterer Negativeffekt kam noch im bilateralen Handel mit der Ukraine die Abwertung der dortigen Landeswährung

Sehr erfreulich entwickelte sich das Agrar-Segment, wo das konzernweite Handelsvolumen erneut gesteigert werden konnte und im Jahr 2014 erstmals die 3-Millionen-Tonnen-Grenze überschritt. Den preisbedingten Umsatzrückgang um 5,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro will RWA Generaldirektor Reinhard Wolf durch weitere Mengensteigerungen, insbesondere in den CEE-Ländern mehr als kompensieren.

Sehr positiv war auch die Entwicklung im Bereich Bau- und Garten, wo der Konzern mit einem Umsatzplus von 2,7 Prozent auf 29,9 Millionen Euro punktete, während der österreichische Bau- und Heimwerkermarkt ein Minus von 1,7 Prozent verzeichnete.

Die Lagerhaus-Genossenschaften – Lagerhaus ist die Dachmarke der rund 90 eigenständigen und regionalen Genossenschaften im Eigentum bäuerlicher Mitglieder –entwickelten sich vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktes ähnlich wie der RWA Konzern. Besonders erfreulich war auch dort der mengenmäßige Zuwachs von 15 Prozent im Agrargeschäft. Preisbedingt sank jedoch der Umsatz um vier Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Über RWA Raiffeisen Ware Austria AG

RWA ist das Großhandels- und Dienstleistungsunternehmen der Lagerhausgenossenschaften in Österreich. Für diese erbringt RWA ein differenziertes Leistungsangebot. Es reicht von der Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, dem Handel mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Baustoffen und Produkten für Haus, Hof und Garten bis hin zu verschiedenen Dienstleistungen. Durch die strategische Allianz mit der BayWa AG ist die RWA in einen international agierenden Handels- und Dienstleistungskonzern eingebunden. Geleitet wird der RWA Konzern durch den Vorstandsvorsitzenden und Generaldirektor Reinhard Wolf und Vorstandsdirektor Stefan Mayerhofer. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Ökonomierat Dr. Johann Lang.