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Strom macht mobil

Das Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien hat in einer Studie den Bedarf an Ladestellen, Ladeleistung und Energie für batterieelektrische Fahrzeuge untersucht. Zusätzlich wurden die Auswirkungen auf das lokale Verteilernetz untersucht und die Errichtungskosten der Ladeinfrastruktur abgeschätzt. Unter der Annahme, dass bis 2030 der Anteil der neuzugelassenen E-Mobile beim PkW auf 26 Prozent und bei leichten Nutzfahrzeugen auf 16 Prozent steigt, werden österreichweit 857.000 Ladestellen benötigt, davon allein 154.000 in Wien. Die dafür benötigten Errichtungskosten werden mit rund 6,1 Milliarden Euro beziffert, davon 2,1 Milliarden in Wien. Der zusätzliche Energiebedarf liegt bei 2,2 Terrawattstunden – und das müsste ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen, also Öko-Strom sein.

Die vollständige und detaillierte Studie steht auf der Website des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik www.oevk.at zur Verfügung. Ansprechpartner ist Thomas Bruckmüller, von der TU Wien (thomas.bruckmueller@ifa.tuwien.at).