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Wien Energie: Ökorenner Bürgerkraftwerke

Im Jahr 2012 eröffnete Wien Energie als erstes Unternehmen in Österreich ein Bürgerkraftwerk. Inzwischen versorgen insgesamt 30 Öko-Kraftwerke, 26 im Solarbereich und vier mit Windrädern, die Wiener Bevölkerung mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Seit dem Jahr 2012 in Summe mit 50.000 Megawattstunden. Die Finanzierung der Kraftwerke in Höhe von rund 35 Millionen Euro erfolgte durch ein ausgeklügeltes Bürgerbeteiligungsmodell zu wesentlich besseren Konditionen als am Kapitalmarkt angeboten werden. Im Mai 2017 startete Wien Energie ein weiteres Bürgerbeteiligungsverfahren für die Photovoltaikanlage am Hafen Freudenau. Mit fulminantem Erfolg. Im Bruchteil einer Stunde waren die 1.076 Anteile über das Serviceportal verkauft.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke im Dialog mit der Sonne.

Neue Wege in Vertrieb und Organisation

Den herausfordernden energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem massiven Wettbewerbsdruck begegnet Wien Energie mit zwingend notwendigen Reorganisationsmaßnahmen. Ein Schwerpunkt dabei ist die Neugestaltung und Straffung des Vertriebs. Und wie sich der Energiemarkt verändert hat, zeigt ein Blick alleine auf die Anzahl der Mitbewerber. Waren es im Jahr 2012 österreichweit nur zwölf Stromlieferanten, gibt es heute alleine im Großraum Wien 50 mit über 100 Tarifprodukten. Ähnlich ist auch die Entwicklung am Erdgasmarkt, wo heute aus rund 60 Angeboten von 30 Erdgaslieferanten ausgewählt werden kann.

Für das erste Quartal 2017 meldet Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie Geschäftsführung, eine Umsatzsteigerung um 17 Prozent auf 390 Millionen Euro. Sondereffekte, es handelt sich dabei im Wesentlichen um Dotierungen für Pensionsrückstellungen, führten jedoch zu einem unter dem Vorjahreswert liegenden operativen Ergebnis von nur 48,2 Millionen Euro. Dagegen konnte der Cashflow auf 142,32 Millionen Euro gesteigert werden.