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E-Control sorgt für Bewegung im Gas- und Strommarkt

Mit dem Jahr 2014 trat eine für Konsumenten wichtige, rechtliche Neuerung in Kraft: Alle in Österreich tätigen Gas- und Stromlieferanten sind nun verpflichtet, Kleinkunden die Möglichkeit eines sogenannten „Online-Wechsels“ anzubieten. Neu ist auch, dass die Netzbetreiber eine Identifikation der Endverbraucheranlage durchführen, das heißt, dass bei Neuanmeldungen der Verbraucher keinen Energieliefervertrag oder eine Lieferbestätigung mehr beibringen muss. Es reicht eine formlose Bekanntgabe des gewünschten Lieferanten.

Die E-Control Vorstände Martin Graf (re) und Walter Boltz erwarten in 2015 durch die VKI-Aktion eine weitere Steigerung der Wechselrate bei Gas und Strom.

Die E-Control Vorstände Martin Graf (re) und Walter Boltz erwarten in 2015 durch die VKI-Aktion eine weitere Steigerung der Wechselrate bei Gas und Strom.

Bisher haben in Österreich seit der Marktöffnung insgesamt rund 930.000 Haushalte ihren Strom- und Gaslieferanten gewechselt, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wechselrate von 3,5 Prozent bei Strom und 4,6 Prozent bei Gas. „Diese Zahlen könnten laut Umfrage verdoppelt werden“, sagt E-Control-Vorstand Martin Graf bei der Präsentation des Jahresberichts 2014. und läge dann trotzdem noch hinter einem vergleichbaren Land wie Schweden mit einer Wechselrate von 30 Prozent.

Nach Ansicht von E-Control Vorstand Walter Boltz fehlt es aber vielen Österreicherinnen und Österreichern offensichtlich noch an einer Art „Wechselbereitschaft“, auch wenn sie damit auf einige hundert Euro Ersparnis pro Jahr verzichten. Ein richtiger Schritt, diese mentale Hürde zu nehmen war zweifellos die erfolgreiche „Energiekosten-Stop“-Initiative des Vereins für Konsumenteninformation, die auch heuer wieder stattfinden soll.

Gasspeicher und Speicherkraftwerke sichern Energieversorgung

Wie schon in den Jahren 2006 und 2009 gab es auch 2014 Sorgen über die Sicherheit der heimischen Erdgasversorgung. Es zeigt sich aber, dass Österreich auf Ausfälle russischer Gaslieferungen durch zusätzliche Speicherkapazitäten gut vorbereitet gewesen wäre. Außerdem wurde die Infrastruktur so ausgebaut und adaptiert, dass es möglich ist, Gas nicht nur in eine Richtung zu transportieren, sondern die Flussrichtung falls notwendig auch zu verändern. Bei Strom wird durch den steigenden Anteil stark schwankender Quellen aus Sonne und Wind die Stabilität des gemeinsamen deutsch-österreichischen Strommarkts herausgefordert. Österreich hat aber durch seine leistungsfähigen Speicherkraftwerke nach wie vor eine sehr hohe Versorgungssicherheit bei Strom