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Forscherinnen können Niedrigwasserstände in Flüssen vorhersagen

Eine der wesentlichsten und verlässlichsten Ressourcen für die Ökostrom-Erzeugung ist die Wasserkraft. Im Unterschied zur Sonne und Wind zeichnet sich diese Energiequelle bis heute durch sehr geringe Volatilität aus. Auswirkungen des Klimawandels, konkret geht es um die Erderwärmung, sind jedoch auch schon in diesem Bereich durch die zunehmenden Niedrigwasserstände in Flüssen erkennbar. Ein weiteres Problem der unerwartet niedrigen Pegelstände sind Auswirkungen in der Flussschifffahrt, was im Dürresommer 2018 in Deutschland auch die Transportketten unterbrochen haben. Konzerne wie BASF und ThyssenKrupp mussten sogar ihre Produktion einschränken und Benzin und Diesel wurden aufgrund der Lieferengpässe teurer.

Den Klima-Wissenschaftlerinnen Dr. Monica Ionita-Scholz und Dr. Viorica Nagavciuc vom Alfred-Wegener-Institut des Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, gelang es im Jahr 2015 ein statistischen Berechnungsmodell zu entwickeln, mit dem sie auf Basis aktueller Meeres- und Klimadaten ziemlich genau abschätzen können, wieviel Wasser künftig an verschiedenen Stellen eines ausgewählten Flusses fließen wird. Den “Härtetest“ bestand diese Studie erfolgreich im Dürresommer 2018, wo sie die Entwicklung der Wassermengen in Elbe und Rhein über einen Zeitraum von drei Monaten treffend vorhersagen konnten. Ebenso die extrem niedrigen Pegel im Spätherbst 2018.

Link zur Studie, die auch im Nature Online-Portal Scientific Reports erschienen ist.

Das Alfred-Wegener-Institut ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.