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Wo Energie fließt, ist auch Leben. Denn Energie ist Leben.
Energie – eine Lösung heißt Wasserstoff

© OMV/EIB
Die Europäische Investmentbank gewährt der OMV ein 450 Millionen Euro Darlehen für den Bau einer Elektrolyseanlage zur lokalen Produktion von grünem Wasserstoff, der die Nachhaltigkeit von Kraftstoffen und chemischen Produkten in der Raffinerie Schwechat deutlich verbessern wird, bei gleichzeitiger Reduktion von prozessbedingen Kohlenstoffdioxid-Emissionen.
Für Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von OMV ist die Darlehenszusage der Europäischen Investmentbank ein starkes Signal für das Vertrauen in die Transformationsstrategie von OMV und die Fähigkeit des Unternehmens, Großprojekte umzusetzen, die zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen. Bei dem Besuch der in Bau befindlichen Anlage begründete EIB-Vizepräsident Karl Nehammer die Darlehensgewährung auch damit, dass grüner Wasserstoff ein ganz wichtiger Baustein des Übergangs zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und sicheren Energiesystem ist und damit in Österreich die Dekarbonisierung der Raffinerie durch den Umstieg auf Wasserstoff aus fossilen Rohstoffen unterstützt.
Seit vielen Jahrzehnten gilt Wasserstoff als die Energie der Zukunft. Heute wird das häufigste chemische Element im Universum in der Industrie als wichtiger chemischer Rohstoff und Prozessgas in der Produktion in sehr großem Umfang eingesetzt. Die Hauptanwendungsbereiche umfassen zum Beispiel Raffinerien für die Entschwefelung von Erdöl und Spaltung von Kohlenwasserstoffen, die chemische Industrie für die Herstellung von Ammoniak für Düngemittel, die Stahl- und Metallindustrie als schrittweiser Ersatz für Kohle und Koks und Prozesswärme für die Erzeugung von sehr hohen Temperaturen in speziellen Industrieöfen.
OMV setzt auf grünem Wasserstoff
Wasserstoff ist ein farb- und geruchloses Gas. Das „Grün“ leitet sich aus der Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse ab, denn Wasserstoff ist zwar das häufigste Element im Universum, nicht jedoch in der Erdrinde. Es ist Bestandteil des Wassers und beinahe aller organischer Verbindungen, aus der Wasserstoff erst gelöst werden muss. Bei OMV erfolgt dies durch Elektrolyse, bei der Wasser mit Hilfe von ausschließlich ökologisch, als grünem elektrischem Strom in seine Bausteine Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird. Das betrifft die bereits in der Raffiniere Schwechat in Betrieb befindliche 10 Megawatt Elektrolyse und die geplante 140 Megawatt Elektrolyse in Bruck an der Letha. Im Rahmen der OMV Strategie 2030 konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Marktwachstum bei erneuerbaren Kraftstoffen und nachhaltigen chemischen Rohstoffen für sich zu nutzen und strebt bis 2030 eine Produktionskapazität von grünem Wasserstoff bis zu 900.000 Tonnen an.

