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Wo Energie fließt, ist auch Leben. Denn Energie ist Leben.
OMV – das Flaggschiff in der österreichischen Industrielandschaft


© OMV, APA/Images
Mit Begins des September 2026 hat mit Emma Delany eine neue Zeitrechnung bei OMV begonnen. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze des österreichischen Energie- und Chemiekonzerns. Die neue Vorstandsvorsitzende übernimmt die Leitung in einer Phase, in der das Unternehmen eine starke Dynamik zeigt.
Kontinuität im Vorstand
Emma Delany wechselt von BP zur OMV und bringt eine 30jährige Erfahrung in der Transformation und Portfolioentwicklung im Energiesektor mit. Ihr Mandat ist zunächst auf drei Jahre befristet, beinhaltet jedoch auch eine Verlängerungsmöglichkeit für zwei weitere Jahre. Sie tritt die Nachfolge in einem Marktumfeld an, das von hoher Volatilität bei Rohstoffpreisen geprägt ist. Flankiert wird die neue Konzernchefin von einer stabilen Finanzführung. Mitte August wurde das Mandat von Finanzvorstand Reinhard Florey um zwei weitere Jahre verlängert. Florey rückt zudem in die Position des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden auf, was ein Signal für personelle Kontinuität gewertet wird.
Signifikante Ergebnisverbesserungen

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Parallel zum Stabswechsel vollzog die OMV auch einen wichtigen finanziellen Schritt. Die Rückzahlung einer im Jahr 2020 begebenen Hybridanleihe im Volumen von 750 Millionen Euro. Diese Entscheidung wurde bereits im Mai angekündigt und zum ersten möglichen Kündigungstermin umgesetzt. Zur Refinanzierung hatte der Konzern eine neue nachrangige Hybridanleihe von ebenfalls 750 Millionen Euro und einem Kupon von 4.375 Prozent emittiert. Die finanzielle Umschichtung folgt auf einem starken zweiten Quartal 2026, in dem die OMV vor rund einem Monat deutliche Zuwächse meldete. Das bereinigte operative Ergebnis (CCS) stieg in diesem Zeitraum um 65 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro, während sich der bereinigte Nettogewinn auf 929 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Besonders die Segmente Öl und Gas sowie die Kraftstoffsparte lieferten signifikante Ergebnisbeiträge, ebenso das Chemiegeschäft durch den Beitrag des Gemeinschaftsunternehmen Borouge International.
Für das Gesamtjahr 2026 plant OMV organische Investitionen in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro. Ein zentraler Pfeiler der langfristigen Strategie bleibt die Chemie-Sparte. Hier gab es jedoch eine zeitliche Anpassung. Der geplante Börsengang von Borouge International wird auf das Jahr 2027 verschoben. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, bessre Marktbedingungen für das Initial Public Offering (IPO) abwarten zu wollen.

